Sie hinterlegen einmal Ihre Kreditorenliste und Ihre Gegenkontenliste. Danach lädt Rechnungen hoch, wer sie bekommt — PDF, Scan, XRechnung, ZUGFeRD —, preKonto vorkontiert, Ihre Buchhaltung kontrolliert und gibt frei. Jede Vorkontierung trägt eine Ampel: Was sicher entschieden ist, ist exportfertig; was unsicher bleibt, kommt auf die Prüfliste, statt geraten zu werden. Gebucht und festgeschrieben wird in DATEV.
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Was preKonto tut
Kontieren heißt: einer Rechnung die Konten zuordnen, unter denen sie gebucht wird. Bei einer Eingangsrechnung sind das das Personenkonto des Lieferanten, das Sachkonto für den Aufwand, der Steuerschlüssel, das Belegdatum und die Rechnungsnummer als Belegfeld 1. preKonto vorkontiert: Es schlägt diese Zuordnung vor — und rechnet alles nach, was nachrechenbar ist: Summen auf den Cent, Prüfziffer der USt-IdNr., Prüfsumme der IBAN, Eindeutigkeit des Lieferanten, Konto gegen Ihre Kontenliste, Kontolänge gegen Ihre Sachkontenlänge.
Aus der Vorkontierung wird eine Kontierung, wenn Ihre Buchhaltung sie kontrolliert und freigibt. Nicht jeder Satz braucht dafür einen Klick: Ein Satz, bei dem alle blockierenden Prüfungen grün sind und die Confidence über der Schwelle liegt, ist ohne Einzelfreigabe exportfertig. Alles Unsichere kommt auf die Prüfliste — und die fachliche Verantwortung für den Stapel bleibt in jedem Fall bei der Buchhaltung.
Der Unterschied zu „KI liest Rechnung“ liegt in der zweiten Hälfte. Aus einem Beleg herauszulesen, dass 1.428,00 Euro an die Böttcher AG zu zahlen sind, ist heute wenig anspruchsvoll. Zu wissen, dass dieser Lieferant in Ihrem Betrieb immer auf 4930 gebucht wird und nicht auf 4980, steht nicht auf der Rechnung — das steckt in Ihren Stammdaten und in Ihrer Buchungshistorie. Genau daran arbeitet preKonto.
Für wen
Wer
Was daran nützt
Steuerkanzleien
Viele Mandanten mit je eigener Kontierungskonvention. Die Vorkontierung kommt fertig an, die Kanzlei kontrolliert und gibt frei. Jeder Mandant bringt seine eigene Kreditoren- und Gegenkontenliste, seine eigenen Anweisungen und seine eigenen DATEV-Kopfdaten mit — vermischt wird nichts.
KMU mit eigener Buchhaltung
Wer die Rechnung bekommt, lädt sie hoch — auch ohne Buchhaltungskenntnisse. Vorkontiert an die Kanzlei übergeben, statt Belege unsortiert weiterzureichen. Die Prüfliste zeigt genau die Belege, bei denen jemand hinsehen muss.
Mittelstand mit ERP oder SAP
Headless einbettbar: REST-API, MCP-Server und Webhooks. Kein zweites Portal, in dem jemand arbeiten müsste — die Vorkontierung wird ein Schritt im bestehenden Ablauf, die Freigabe bleibt bei der Buchhaltung.
Der Ablauf
1
Stammdaten
Kreditorenliste und Gegenkontenliste je Mandant. DATEV-KRexport-Dateien werden ohne KI erkannt und deterministisch eingelesen; jede andere Liste — CSV, Excel, sogar ein PDF-Ausdruck — wird per Spaltenzuordnung übernommen, mit Vorschau vor dem Schreiben. Ein Upload überschreibt nie, was Sie von Hand gepflegt haben, und löscht nichts.
2
Beleg
Rechnung einliefern — von dem, der sie bekommt, nicht zwingend von der Buchhaltung. Bei XRechnung und ZUGFeRD wird die strukturierte XML gelesen — kein Sprachmodell, keine Erkennungsfehler. Nur ein PDF oder ein Scan ohne XML wird ausgelesen.
3
Vorkontierung
Lieferant über USt-IdNr., IBAN oder Namen zuordnen. Gegenkonto in drei Schichten bestimmen: Ihre eigenen Festlegungen zuerst — eine Regel („dieser Lieferant“ oder „Belegtext enthält …“ → dieses Konto) greift ohne KI und darf ohne Prüfung buchen, eine Freitext-Anweisung wirkt über die KI und geht immer durch die Prüfung —, dann das Standardkonto des Kreditors, und erst wenn beides nichts hergibt, ein Vorschlag gegen Ihre Kontenliste. Ergebnis ist eine Vorkontierung, keine Buchung.
4
Kontrolle und Freigabe
Eine Ampel je Vorkontierung. Grün heißt: alle blockierenden Prüfungen sind bestanden und die Confidence liegt über der Schwelle — der Satz ist ohne Einzelfreigabe exportfertig. Gelb heißt: die Buchhaltung entscheidet — mit der Begründung daneben, welche Prüfung offen ist. Bestätigen oder korrigieren — und aus einer Korrektur wird auf Wunsch eine Regel, die künftige Belege desselben Lieferanten ohne Prüfung bucht. Angeboten wird sie, angelegt nur mit Ihrem Klick.
5
Export
DATEV-Buchungsstapel für den Zeitraum ziehen — EXTF 700, ISO-8859-1, Festschreibung 0. Vor dem Schreiben läuft die strengste Prüfung der ganzen Kette, weil hinterher niemand mehr etwas merkt.
Diese Liste steht hier so weit vorn, weil sie vor einer Entscheidung mehr wert ist als eine weitere Aufzählung von Funktionen.
Es ist keine Buchhaltungssoftware. Keine Bilanz, keine Umsatzsteuervoranmeldung, kein Jahresabschluss. Gebucht wird weiterhin in DATEV.
Es ersetzt nicht die Kontrolle durch die Buchhaltung. preKonto liefert die Vorkontierung — die Kontierung, die in den Stapel geht, verantwortet Ihre Buchhaltung. Sichere Fälle sind dabei ohne Einzelfreigabe exportfertig, unsichere landen zur Kontrolle auf der Prüfliste; wer den Stapel importiert, steht für ihn gerade.
Es ersetzt keinen Steuerberater. Eine Vorkontierung ist ein Vorschlag. Wo Bewertungsfragen anfangen — Anlage oder Aufwand, Vorsteuerabzug, Bewirtung —, entscheidet ein Mensch mit Fachkunde.
Es bucht nicht selbst in DATEV ein. Es erzeugt einen Stapel, den Sie oder Ihre Kanzlei importieren. Wir haben keinen Zugang zu Ihrem DATEV-Bestand und brauchen keinen.
Es schreibt nichts fest. Die Festschreibung bleibt ausnahmslos 0 — der Stapel ist in DATEV weiterhin korrigierbar. Diese Entscheidung gehört dem Steuerberater.
Es legt keine Kreditoren und keine Konten an. Ein neuer Lieferant ist eine Entscheidung über Ihren Kontenplan, nicht ein Nebeneffekt eines Belegs. Und ein Konto, das nicht in Ihrer Liste steht, kann in keinem Stapel landen.
Es verspricht keine Quote. Wie viel automatisch läuft, hängt an Ihren Stammdaten und der Zusammensetzung Ihrer Belege. Eine Prozentzahl, die für alle gilt, gibt es nicht.
preKonto ist von Anfang an headless gebaut. Die Oberfläche benutzt dieselben Wege wie eine fremde Integration — es gibt keine Funktionalität, die nur im Browser erreichbar wäre.
REST-API v1. Stammdaten einliefern, Rechnungen hochladen, Buchungssätze lesen, korrigieren und bestätigen, Stapel erzeugen und herunterladen. Authentifizierung per API-Key pk_live_… oder OAuth 2.0 mit PKCE (nur S256). Fünf Scopes, eine Statuscode-Regel, auf die man sich verlassen kann. Die maschinenlesbare Beschreibung liegt offen unter /api/v1/openapi.json.
MCP-Server. Elf Werkzeuge für KI-Clients wie Claude, über denselben Fachcode und dieselbe Authentifizierung. Kein Werkzeug löscht etwas, und Freigeben bleibt ein eigener Schritt mit eigenem Scope.
Webhooks. Drei Ereignisse, HMAC-SHA256-signiert über den Rohkörper. Sie ersparen das Pollen — auch der Fehlerfall wird gemeldet, damit ein hängender Beleg von einem gescheiterten unterscheidbar bleibt.
# Rechnung einreichen: 202 mit statusUrl, Verarbeitung läuft weiter
curl -X POST "https://prekonto.de/api/v1/mandanten/$M/invoices" \
-H "Authorization: Bearer pk_live_…" \
-F "file=@rechnung.pdf"
# Buchungsstapel für einen Zeitraum erzeugen
curl -X POST "https://prekonto.de/api/v1/mandanten/$M/exports" \
-H "Authorization: Bearer pk_live_…" \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"zeitraumVon":"2026-07-01","zeitraumBis":"2026-07-31"}'